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Eckdaten 2019: Die Planungsdaten des Wohnprojekts Hilgenfeld

Aja-Textor-WohnGenossenschaft e.G. (i.G.)

Stand: 17.03.2019

 

Wohnform Gemeinschaftliches Wohnprojekt
Säulen des Projekts Gemeinschaftlich – Suffizient – Alterssensibel
Zielgruppe 50+, Menschen nach der Familienphase
Bauherrin Aja-Textor-WohnGenossenschaft e.G. (i.G.)
Rechtsform Genossenschaft (in Gründung)
Entscheidungsform Annäherung an Soziokratie; Arbeitsgruppen; Steuerungsgruppe und Genossenschaft mit Vetorecht
Grundstück Bewerbung um Baufeld D (3.425 m2 Grundstücksfläche; 6.850 m2 BGF) im Hilgenfeld, Erbpacht 3%, Konzeptverfahren 2019 (Abgabe am 29.05.2019)
Wohneinheiten > 60 WE für etwa 100 Menschen
Wohnungsmix Geförderte Wohnungen (mind. 30%), freie Wohnungen zur Kostenmiete
Besonderheit Clusterwohnen – 10 Cluster mit etwa 10 BewohnerInnen; Gemeinschaftsbalkone statt Einzelbalkonen, Elektrosmogreduzierung
Lebensformen Singles, Paare, integriertes „Studentenwohnen“
Clusterfläche

Privat: Bis zu 40 m2 Wohnfläche für eine Person

Privat: Bis zu 60 m2 Wohnfläche für Paare

Gemeinschaftsfläche: Circa 80 m2 pro Cluster

Gemeinschaftsflächen im Gebäude Multifunktionsraum für Kunst und Kultur, Werkstatt, Kaminzimmer mit Bibliothek, Dachterrasse, Gemeinschaftssauna, Wasch-Station, Räume der Tagespflege
Andere Gemeinschafts-flächen

Innenhof: Hybrider Raum zwischen Begegnung, Durchquerung und Aufenthalt für uns und alle Hilgenfelder*innen (Quartiersfest?)

Vorflächen des Gebäudes: Durch unser Mobilitätskonzepts werden diese zu grünen Begegnungsflächen direkt am Quartiersplatz

Naturgarten: Anlage und Pflege eines Naturgartens nach dem Vorbild des Gartens von Haus Aja als Naherholungspunkt für das Quartier (Grundstück am Quartiersrand zur Pacht?)

Infrastruktur für Projekt und Quartier

Summe der Gewerbefläche im Gebäude: Circa 1.200 m2 NGF

  • Tagespflege für 16 Personen (Träger vorhanden)
  • Stützpunkt Ambulante Pflege (Träger vorhanden)
  • Praxis für Allgemeinmedizin (Kontakte vorhanden)
  • Physiotherapie (Kontakte vorhanden)
  • Mitglieder-Bioladen und Bistro-Café (Kontakte vorhanden; Kommerzielle Anbieter ohne Interesse)
  • Veranstaltungsräume
  • Carsharing (Elektroautos, Ladestation)
  • Fahrrad-sharing, E-bike-sharing, Lastenrad-sharing
  • Naturgarten Hilgenfeld (Naherholung per Pacht)
Ökologische Aspekte
  • Wohnflächenreduktion durch Clusterwohnen
  • Materialkonzept, Vollholz (Vollständig rückbau- und wiederverwendbar, Verringerung der grauen Energie)
  • Mobilitätskonzept
  • Energiekonzept
  • Regenwassernutzung
  • Naturgartenkonzept
  • Suffiziente Grundhaltung der Bewohner*innen

(Städte-)

Baulicher

Innovationsgehalt

  • Clusterwohnen ist eine flächensparende Sonderform des gemeinschaftlichen Wohnens. Wir werden sehr gerne das erste Cluster-Wohnprojekt Frankfurts (Hessens?) im Hilgenfeld errichten.
  • Materialkonzept: Die Massivholzbauweise entspricht unserem Suffizienzgedanken. Wir werden sehr gerne das erste urbane Vollhol-Projekt im Hessischen Geschosswohnungsbau errichten.
  • Mobilitätskonzept: Portfolio an Alternativen zum Privat-PKW für das Quartier unterstützt den Wunsch nach einer geringen Verkehrsdichte im Sinne einer Stadt für Menschen, nicht für Autos
  • Ressourcen-Konzept (Energie, Wasser, etc.): Größtmögliche planerische und bauliche Annäherung an ein klimaneutrales Wohn- und Lebensprojekt
  • Ganzheitliches Konzept: Unser Projekt bietet den Menschen im Quartier durch unser holistisches Konzept und unsere enge Kooperation mit dem Haus Aja den Zugang zu einem bereits mehrfach ausgezeichneten System der sozialen und kulturellen Interaktion an. In einem Neubaugebiet ist dies hilfreich bei der Identifikation mit der Umgebung: Wir müssen nicht gehen, wenn unsere Kinder ausziehen!
Planung werk.um architekten, Darmstadt